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6 Wickeltipps für Männer

Wickeltipps für Männer - KidsWoodLove Baby Blog

Männer und das Windelwechseln

Stillen können nur die Mütter, aber wie steht es mit dem Wickeln – Eine Frauendomäne? Keinesfalls! Männer drücken sich nur allzu gerne vor dieser Angelegenheit und werden gelegentlich erfinderisch beim Suchen von Ausreden („Von dem Geruch wird mir schlecht!“, „Ich habe Angst, dem Baby wehzutun!“ oder schlicht „Ich kann das nicht!“)!

An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Väter, dazu ermutigen, sich dieser Aufgabe zu stellen und sich ein wenig mit dem Thema Windelwechseln auseinanderzusetzen.

Wenn beide Elternteile in der Lage sind, das Baby zu wickeln, sind beide sehr viel flexibler, wenn der andere Partner beispielsweise einmal nicht da ist.

Und mal ehrlich: Ist es nicht eine wunderbare Gelegenheit, um zusätzliche Zeit mit Ihrem Baby zu verbringen? Nutzen Sie die Zeit, um mit Ihrem Kind zu kommunizieren, zu spielen oder kuscheln, denn der Körperkontakt durch die Eltern ist besonders in den ersten Monaten Ihres Babys von hoher Bedeutung.

Geben Sie sich also einen Ruck und überwinden Sie Ihre Scheu vor der „großen Kunst" des Windelwechselns! Und Sie werden schnell feststellen: Mit ein wenig Übung (Gelegenheit dazu bekommen Sie reichlich!) erledigt sich das Ganze im Handumdrehen!


Wie muss ich vorgehen? Woher weiß ich, was zu tun ist?

Sicherlich haben Mütter in Bezug auf das Wickeln einen Wissensvorsprungs, denn bereits nach der Entbindung wird ihnen meist von erfahrenen Hebammen erklärt, wie sie ihr Baby richtig wickeln. Die Väter stehen dann oft außen vor und haben Schwierigkeiten, einen ebenso schnellen Einstieg zu finden.

Es ist daher von Vorteil, wenn Sie sich gleich von Beginn an damit beschäftigen und die Aufgabe des Wickelns mit übernehmen. Da das Baby in den ersten Wochen noch nicht so sehr zappelt und strampelt, werden Ihnen Ihre ersten Wickelversuche in der Anfangszeit sicherlich leichterfallen. Wenn Sie allerdings erst etwas später in das Geschäft des Windelwechselns einsteigen und keine Einführung durch bspw. eine Hebamme bekommen haben, können Sie sich in zahlreichen Youtube-Videos zeigen lassen, wie beim Wickeln genau vorzugehen ist. Zuvor möchten wir Ihnen noch die folgenden hilfreichen Tipps und Tricks ans Herz legen.


Worauf muss ich achten? Was benötige ich?

Zuerst das Allerwichtigste: Lassen Sie Ihr Baby keinesfalls unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen (sei es, dass ihr Handy klingelt oder Sie kurz zum Kleiderschrank Ihres Babys müssen)! Babys können sich ganz unvermittelt strecken oder bewegen und so vom Wickeltisch stürzen, leider passieren solche Stürze immer wieder und sind dabei lebensgefährlich.

Dies benötigen Sie unbedingt: frische Windeln, Feuchttücher, Babycreme, eine Wickelunterlage (meist wird dafür eine Stoffwindel verwendet). Beim Säubern Ihres Babys benutzen Sie den sauberen Teil der alten Windel zum „Vorabbwischen“. Sollten Sie einen Buben wickeln, seien Sie vorgewarnt: Bei ihnen ist der Harndrang (besonders im 1. Lebensjahr) beim Wickeln immer besonders stark ausgeprägt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er sich bei dieser Gelegenheit erleichtern wird und Sie dabei voll erwischt!

Und wenn Sie sich am Anfang noch schwertun und sehr viel Zeit dafür benötigen, machen Sie sich nichts draus. Gerade die ganz Kleinen geben Ihnen etwa acht bis zu Mal am Tag die Gelegenheit zum Üben!

 

Tipps und Tricks

  • Wichtige Grundregel: Lassen Sie Ihr Baby auf dem Wickeltisch NIE unbeaufsichtigt!
  • Kleidung: Die Kleider für das Baby sollten nicht zu kompliziert auszuziehen sein. Am praktischsten sind Bodys, die sich unten öffnen lassen, da man sie während dem Wickeln einfach zum Oberkörper hochschieben kann.
  • Nach der Reinigung sollte der Babypo nicht zu feucht sein, wenn die frische Windel angezogen wird. Wenn der Babypo wund ist, sind leichte Wundheilcremes zu verwenden.
  • Alles Notwendige bereits in Griffnähe haben: Windeln, frische Kleidung, feuchte Tücher oder warmes Wasser und Tücher, flauschige Handtücher, Babypuder und Cremes
  • Auch wenn das Wickeln manchmal schnell gehen soll, lassen Sie sich auch mal etwas Zeit. Es kann eine schöne Gelegenheit sein, um mit dem Kind zu kommunizieren und seinen Tastsinn anzuregen, indem Sie es mit kleinen Streicheleinheiten verwöhnen. Übrigens lieben es Babys, einfach mal eine Zeitlang nackig vor sich hin zu strampeln.
  • Achten sie auf eine angenehme Raumtemperatur (zwischen 21 und 24 Grad) beim Wickeln. Zugluft sollten Sie unbedingt vermeiden!
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