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Schlafverhalten bei Babys - 7 Tipps wie Ihr Baby besser schläft

Baby schläft nicht - Blogbeiträge für Müter bei KidswoodLove

Das (Ein-)Schlafverhalten bei Babys

Das Schlafverhalten von Babys gehört meist zu den größten Sorgen der Eltern und beschäftigt sie in den ersten beiden Lebensjahren ihres Babys intensiv. Dass das Baby nicht gleich von Beginn an gut schläft und besonders Schwierigkeiten hat, in den Schlaf zu finden, ist aus evolutionärer Sicht völlig nachvollziehbar: Die Einschlafphase ist eine für das Baby "gefährliche" Zeit, denn Einschlafen bedeutet Trennung und Alleinsein, vor allem dann, wenn das Baby kurz nach dem Einschlafen in sein Bettchen gelegt wird oder gar in seinem eigenen Zimmer (alleine) schlafen muss.

Schnell werden Sie feststellen, dass Ihr Neugeborenes am liebsten in Ihren Armen oder beim Stillen einschlummert. Die Gründe hierfür sind einleuchtend: Ihr Baby braucht die körperliche Nähe, denn sie signalisiert ihm: "Ich bin in Sicherheit". Daher erwachen Babys sehr schnell wieder, sobald sie abgelegt werden, wenn sie aus der sicheren, wohligen Atmosphäre, also die körperliche Nähe und Wärme der Eltern, gerissen werden.

 

Warum Babys nicht alleine schlafen möchten

Wenn über das Schlafverhalten von Babys gesprochen wird, stellt sich für viele Eltern die Frage, wie sie ihr Neugeborenes am angenehmsten in den Schlaf betten können. Ärzte empfehlen, zumindest bis zum ersten Lebensjahr das Baby im Elternzimmer schlafen zu lassen, da die regelmäßigen Atemgeräusche der Eltern einen positiven Einfluss auf die Atemregulation des Babys haben. Alleine in einem Raum schlafen zu müssen, stellt für das Baby eine neurobiologische Krise dar, denn: Jedes Baby wacht in der Nacht mehrmals auf und prüft im Halbschlaf, ob alles in Ordnung ist, das heißt, ob alles so ist wie in der vertrauten Umgebung beim Einschlafen. Wenn das nicht der Fall ist, da die Eltern als nicht anwesend wahrgenommen werden, schlägt das Baby Alarm, da es keine beschützte, geborgene Umgebung mehr vorfindet.

 

Was spricht für ein Familienbett?

Der Schlaf erweist sich für Eltern als oft angenehmer, wenn alle in einem Raum schlafen, da das nächtliche Aufwachen und Verlassen des Schlafzimmers für die Eltern mühselig werden kann. Daher entscheiden sich einige Eltern für das Familienbett, indem beispielsweise das Beistellbett oder ein Gitterbett an das Elternbett angestellt wird. Für Babys hat nicht nur das Hören der elterlichen Atmung eine beruhigende Wirkung, sondern vor allem der Körperkontakt erweist sich als regulierend auf die Körperfunktionen des Babys und steigert sein Wohlbefinden erheblich. Auch leichtes Streicheln über den Arm, ein summendes Lied oder nächtliches Stillen kann dem Baby in der Nacht helfen, wieder sanft in den Schlaf zu finden. 

 

 7 Tipps wie Ihr Baby besser schläft 

 

Tipp 1: Körperliche Nähe beim Einschlafen

Babys benötigen oft den Körperkontakt der Eltern, um friedvoll einschlafen zu können, da er Geborgenheit und Schutz vermittelt. (Sei es während dem Stillen oder auf dem Arm der Mama/des Papas.) Legen Sie Ihr Baby nicht zu schnell nach dem Einschlafen in sein Bettchen!

 

Tipp 2: Sanft in den Schlaf zurückfinden

Babys haben besonders nach dem nächtlichen Aufwachen Schwierigkeiten, wieder zurück in den Schlaf zu finden. Durch das Beistellbett wird es Ihnen durch die ständige Nähe zum Baby gelingen, es zu beruhigen und sanft in den Schlaf zurückfinden zu lassen. 

 

Tipp 3: Schlaf-Nuckel-Assoziationen vermeiden

Wenn Ihr Baby immer während des Stillens einschläft oder während es das Fläschchen bekommt, lernt es, dies mit dem Einschlafen in Verbindung zu bringen. Versuchen Sie dies zu vermeiden, indem Sie Ihrem Baby kurz vor dem Einschlafen so oft wie möglich die Brust oder das Fläschchen aus dem Mund zu nehmen. 

 

Tipp 4: Signale des Babys deuten

Lauschen Sie den Geräuschen Ihres Babys in der Nacht genau und lernen Sie zu unterscheiden, ob es sich um Wach- oder Schlafgeräusche handelt. Wenn Sie Ihr Kind genau beobachten, werden Sie bald wissen, was es Ihnen gerade sagen möchte und Sie lernen, seine Signale zu verstehen. 

 

Tipp 5: Nicht zu viel Schlaf am Tag

Vermeiden Sie ein zu spätes Mittagsschläfchen. Ab sechs Monaten sollte Ihr Baby mindestens 4 Stunden wach gewesen sein, bevor es abends ins Babybett gebracht wird. Es besteht sonst die Gefahr, dass Ihr Baby abends nicht müde genug ist.

 

Tipp 6: Alleine Einschlafen

 Zwischen der sechsten und zwölften Lebenswoche lernt das Baby am besten, alleine einzuschlafen. Es wird daher empfohlen, ab diesem Zeitpunkt das Baby immer mal wieder im schläfrigen, aber noch wachen Zustand (wenn es kurz vor dem Einschlafen ist) in sein Bettchen zu legen, damit es lernt alleine einzuschlafen. Falls Ihr Baby zu weinen beginnt und sich nicht beruhigen lässt, nehmen Sie es wieder aus dem Bett heraus.

 

Tipp 7: Feste Abläufe

Etwa ab der 6. Lebenswoche ist es sinnvoll zu versuchen, das Baby an einen regelmäßigen Tagesablauf zu gewöhnen. Aber: Lassen Sie sich und Ihrem Baby Zeit! Nach einiger Zeit werden Sie wiederkehrende Muster erkennen, somit kann sich ein Rhythmus in Ihrem Alltag bilden. Dieser kann sich jedoch je nach Entwicklungsphase Ihres Babys immer wieder verändern.

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  • Corinna Babyblog
Kommentare 2
  • Martin
    Martin

    Wir, also meine Frau und ich, sind auch klare Fans vom Familienbett. Ich versteh auch gar nicht warum das oft so kontrovers diskutiert wir. Wir selbst mussten diese Erfahrung in unserem Umfeld zwar leider auch machen aber im Endeffekt sind wir super froh mit unserer Entscheidung den Kleinen bei uns (zu Beginn im und nach einiger Zeit neben unserem Doppelbett im angrenzenden Beistellbett) schlafen zu lassen. Liegt ja Evolutionstechnisch auch in der Natur der Sache.

  • katharina
    katharina

    Vieln dank für die Infos. Als werdende Mutter ist man doch ziemlich ahnungslos. Schön wenn man zu solch wichtigen Themen kostenlos Tipps erhält und sich nicht zwingend durch den Literatur- Dschungel durch schängeln muss.
    Bin gespannt auf mehr……

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