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Was Neugeborene und Säuglinge wahrnehmen

Deuz Babyrasseln Berries bei KidsWoodLoveDie neue Lebenssituation mit dem kleinen „Erdling“ ist für Eltern eine Umstellung in ihrem Leben. Viele Eltern haben in der heutigen Zeit kaum Berührungspunkte mit Säuglingen vor ihrer eigenen Familiengründung gehabt.

Bereits lange vor der Geburt steigt die Neugier auf das eigene Baby, auf sein Aussehen, die Bedürfnisse und wie sich das Leben mit ihm gestalten wird.

Säuglinge senden, auch wenn für die Eltern zu Beginn nicht gleich erkenn- und nachvollziehbar, klare Signale und zeigen ihre Bedürfnisse. Die Intensität variiert natürlich und ist abhängig davon, ob ein Säugling müde ist, kommunizieren will oder stimuliert werden möchte.

 

Die 5 Wahrnehmungsformen Ihres Babys

Was kann Ihr Neugeborenes bereits sehen?

Visuelle Wahrnehmung

Ihr Neugeborenes kann erstmals auf eine Distanz von 20 bis 25cm sehen. Von Beginn an kann es Objekte in seinem Gesichtsfeld wahrnehmen. Ab dem zweiten-, dritten Lebensmonat zeigt es Interesse am inneren Gesichtsfeld (Augen, Nase, Mund) sowie an unterschiedlichen Gesichtsausdrücken. Ihr Baby untersucht dann mit Freude Ihr Gesicht, was mit vielen positiven Emotionen wie Freude und Liebe verknüpft wird.

Bereits im ersten Lebensmonat unterscheidet Ihr kleiner Nachwuchs verschiedene Formen und Muster. Helligkeitsunterschiede erkennen Babys zunächst nicht sehr deutlich, aber ab dem zweiten Monat können sie die Farben bereits voneinander unterscheiden.

In den ersten drei Monaten betrachten Neugeborene mit Genuss bewegte Objekte und ziehen diese den unbewegten vor. Dort, wo ihr Baby auf dem Rücken liegt, ob auf dem Wickeltisch oder z.B. im Bett, können Sie ein ansprechendes Mobile über den Kopf des Kindes hängen. Zu beachten ist hierbei, einen Abstand von etwas mehr als einen halben Meter einzuhalten.

 

Was kann Ihr Neugeborenes hören?

Auditive Wahrnehmung

Das Gehör Ihres Babys ist ab der 25. Schwangerschaftswoche ausreichend entwickelt sowie auch die Vorliebe für die menschliche Stimme. Säuglinge synchronisieren ihre eigene Bewegung mit den sprachlichen Äußerungen eines Erwachsenen. Beobachten Sie einmal, wie Ihr Kind sich während Ihrer Kommunikation verhält. Sie werden vielleicht feststellen, dass Ihr Baby innerhalb der Sprechpausen die Bewegung einstellt und umgekehrt seine Körperbewegung Ihrem Sprechtempo anpasst.

 

Was schmeckt und riecht Ihr Neugeborenes?

Geruchs-und Geschmackswahrnehmung

Kinder erkennen ihre Mutter an ihrem Geruch und unterscheiden sie von anderen Personen. Ab dem zweiten Lebenstag kann Ihr Neugeborenes auf starke Gerüche reagieren. Erkennen können Sie es daran, indem Ihr Baby schneller atmet und mit den Armen und Beinen strampelt.

An unterschiedliche Geschmacksrichtungen gewöhnen sich Babys schon ab der Schwangerschaft. Bevorzugt wird, wer kann es ihnen verübeln, Süßes:)

 

Andere Sinnesmodalitäten

Ihr Säugling wird es lieben, von Ihnen im Arm gehalten, berührt und bewegt zu werden. Der Tiefensinn, dessen Sensoren unter der Haut liegen sowie in den Muskeln und Gelenken, vermittelt Ihrem Baby Halt und hilft ihm die Muskelspannung zu regulieren. Indem Sie Ihr Baby tragen und halten, stimulieren Sie zugleich den Tiefensinn. Das kann Ihrem Baby helfen sich zu entspannen und gibt ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Der Gleichgewichtssinn eines Neugeborenen ist bereits gut entwickelt. Viele von Ihnen werden schon die Erfahrung gemacht haben, dass Sie Ihr Baby durch Schaukeln und Wiegen gut beruhigen können. Dies besänftigt zugleich sein Nervensystem. Wenn Ihr Baby weint, wird es sich durch Hin- und Hertragen geborgen fühlen.

 

Woran erkennen Sie, ob Ihr Baby aufmerksam ist?

Ihr Kind kann dabei passiv oder aktiv sein

- Lächeln

- Blickkontakt

- positive Vokalisierung

- angemessene Erregung und später

- Entgegenstrecken der Arme

 

Woran können Sie erkennen, ob Ihr Baby desinteressiert ist?

- Abwendung seines Blicks oder mangelnde Blickzuwendung

- neutraler Gesichtsausdruck

- fehlende Vokalisierung

- Schlaffheit oder Anspannung

 

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Säuglinge aufmerksam sind und ihre Wahrnehmung bereits auf ihr Umfeld richten können. Umgekehrt können sie sich abwenden, wenn sie genug von den gesammelten Eindrücken haben.

Eltern und Neugeborene benötigen erst einmal Zeit, sich zu beschnuppern und kennenzulernen. Geben Sie daher vor allem in der Anfangsphase ihrem Baby Zeit, auf der Welt anzukommen. Viele Monate hat es im wohlig, warmen Mutterleib seiner Mutter gelegen, sich Schritt für Schritt entwickelt und alle Bedürfnisse wurden erfüllt. Angekommen auf der Welt strömen viele neue Eindrücke auf Ihr Neugeborenes ein.

Nehmen Sie sich täglich Zeit, ihr Baby zu „beobachten“. Wann wirkt es aufmerksam, wann wird es müde, welche Signale verbinden sich mit diesen Momenten? Sie werden feststellen, je sicherer Sie im Umgang mit Ihrem Kind werden, desto ausgeglichener wird Ihr Baby sein!

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  • Alena Schuh
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